Von Trainern und Erfolgen
10.03.2011, Herr Werner

Mensch, die Saison hatte so gut angefangen. Kaum Trainer wurden entlassen oder überhaupt in Frage gestellt, wenn man vom VfB einmal absieht. Dafür hat es die Rückrunde aber in sich. Während die Presse krampfhaft versucht, den Trainer in Bremen rauszuschreiben drehen in der restlichen Bundesliga die Verantwortlichen am Rad.
In Fällen wie Gladbach kann man nachvollzeihen, dass noch alles versucht werden muss, um da unten rauszukommen, doch die anderen Trainerentscheidungen geben einem Rätsel auf.
Da sagt Felix Magath zu Dienstbeginn, dass er vier Jahre für ein schlagkräftiges Team braucht und bekommt vollstes Vetrauen. Und obwohl er mit der Vizemeisterschaft und dem Einzug ins CL Viertelfinale weit über dem Soll liegt will ihn der Tönnies loshaben. Er würde sich mit den Fans nicht verstehen. Ja dann gehts natürlich nicht.
In München wundert man sich, dass es nicht läuft wie geplant. Alles verspielt, auch aufgrund falscher Personalentscheidungen des Trainers. Zu großes Ego hat van Gaal scheitern lassen, zumal er nicht müde wird, falsche Aufstellungen durch noch falschere zu 'korrigieren'. Jetzt steht er da, der Hoeneß.
Wenn man HSV Fan ist, dann hat man seit ein paar Jahren nichts zu lachen. Wie können diese Leute, die sich Fans nennen und den Verein infiltrieren nicht anerkennen, dass der HSV neben den Bayern die erfolgreichste Mannschaft der letzten 10 Jahre ist. Stattdessen wird alles in Frage gestellt. Die Krönung ist eine Morddrohung gegen ein Aufsichtsratmitglied. Gehts eigentlich noch? Da dreh ich am Rad. Über Jahre wurde versäumt, die Mannschaft konsequent zu verbessern, jetzt bekommt man dafür die Quittung. Dass der Trainer hierbei seine Reißleine zieht kann man durchaus nachvollziehen.
Ich hoffe nur, dass unser neuer Sportdirektor da mal den Rauch reinlässt.
Die nächsten Wochen werden garantiert spannend.
Besser als Lattek
